Landtagspräsidentin bei uns zu Gast

"Auseinandersetzung mit NS-Geschichte ist Zukunfts­gestaltung"

Sibylle Thelen von der Landeszentrale für politische Bildung, Landtagspräsidentin Muhterem Aras MdL, Selina Fucker vom Lernort Zivilcourage & Widerstand sowie Prof. Dr. Wolfgang Zimmermann, Leiter des Generallandesarchivs Karlsruhe (v. r.)
Sibylle Thelen von der Landeszentrale für politische Bildung, Landtagspräsidentin Muhterem Aras MdL, Selina Fucker vom Lernort Zivilcourage & Widerstand sowie Prof. Dr. Wolfgang Zimmermann, Leiter des Generallandesarchivs Karlsruhe (v. r.)

 

Unter dem Titel „Pietät contra Popkultur?“ haben sich am 11. und 12. November rund 70 Teilnehmer aus Forschung, Vermittlung und Politik in Karlsruhe intensiv über die Herausforderungen und Chancen einer außerschulischen Vermittlung der NS-Geschichte ausgetauscht. Unter dem Eindruck der aktuellen politischen Ereignisse stand vor allem die Frage nach dem Schutz demokratischer Werte im Fokus.

Welche Bedeutung hat die Beschäftigung mit der Geschichte des Nationalsozialismus für die Gestaltung und die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft? Wie ist es möglich, heute besonders bei jungen Menschen ein Bewusstsein für demokratische Werte zu fördern und wie kann man der Verantwortung für gesellschaftliche Bildung gerecht werden? Diese Leitfragen standen im Zentrum der Fachtagung, zu der der Lernort Zivilcourage & Widerstand e. V. (LZW) am 11. und 12. November in die Räume des Generallandesarchivs Karlsruhe eingeladen hatte.

„Es macht mir Mut, dass es Menschen gibt, die sich mit unserer Geschichte in diesem Maße auseinandersetzen und fragen, wie wir in unserer heutigen Gesellschaft damit umgehen wollen“, sagte Landtagspräsidentin Muhterem Aras in ihrem Grußwort. Ihre Botschaft lautete: „Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus ist eine Chance – sie wahrzunehmen eine notwendige Zukunftsgestaltung.“

Entsprechend vielfältig gestaltete sich das Programm der von der Landeszentrale für politische Bildung geförderten Tagung. Während am ersten Tag aktuelle Forschungsergebnisse vorgestellt wurden, präsentierten am zweiten Tag Vertreter namhafter Einrichtungen aus Berlin, Münster und Ulm ihre Projekte, die außergewöhnliche Vermittlungsansätze verfolgen.

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